Tumor, Krebs und Onkologie
Am 1. April 2005
wurde das Interdisziplinäre Tumorzentrum in das
Südwestdeutsche Tumorzentrum - Comprehensive Cancer Center Tübingen
überführt.
Krebsauslöser gibt es viele.>
Besonders empfindlich sind Zellen während der...
Tumor
benigne und maligne Tumore
Der Begriff "Tumor" ist ein sehr dehnbarer Begriff. Allgemein ist ein Tumor eine
örtlich begrenzte Zunahme des Gewebes oder auch ein Gewebeschwulst. Aber auch Ödem,
eine örtliche Flüssigkeitsansammlung, oder eine Schwellung sind Tumore.
Man unterscheidet Tumore zwischen gutartigen (benigne) Tumore und bösartige (maligne) Tumore.
Gutartige Tumore wachsen nicht über die Gewebegrenze hinaus. Dennoch können sie sehr groß werden,
wachsen aber nicht in benachbarte Gewebe hinein und bilden keine Tochtergeschwulste.
Bösartige Tumore wachsen dagegen über die Gewebegrenze hinaus und und zerstören die örtlichen Strukturen.
Mit dem Blutstrom oder der Lymphflüssigkeit siedeln sich Tochtertumore in anderen Körperregionen ab, dies
wird dann allgemein als Krebs bezeichnet.
Gutartige und Bösartige Tumore können sich trotzdem unterschiedlich Entwickeln, somit ist eine
Charakterisierung nicht immer hundertprozentig möglich, dennoch gibt es Kennzeichen für gutartige
und bösartige Tumore. Sie können durch einen operativen Eingriff entfernt werden, oder durch die
Behandlung mit ionisierenden Strahlen und Chemotherapie vernichtet werden. Bösartige Tumore verlangen
häufig noch zusätzliche, spezielle Maßnahmen.