Tumor, Krebs und Onkologie
Am 1. April 2005
wurde das Interdisziplinäre Tumorzentrum in das
Südwestdeutsche Tumorzentrum - Comprehensive Cancer Center Tübingen
überführt.
Krebsauslöser gibt es viele.>
Besonders empfindlich sind Zellen während der...
Onkologie
Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge
Onkologie bezeichnet die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Sie widmet sich
der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Krebspatienten.
In der Onkologie wird viel Wert darauf gelegt, Krebs zu verhindern oder die
Ausbreitung im Körper des Erkrankten zu unterdrücken. Als präventive Maßnahme
ist es für die Onkologie von größer Bedeutung, Risikofaktoren zu erkennen.
Hierzu werden die Krankengeschichten der Krebspatienten statistisch ausgewertet.
Wird ein Risikofaktor bei einem Patienten als ursächlich für die Krebserkrankung gefunden,
so versucht man diesen Faktor zu reduzieren, zum Beispiel Ernährungsumstellung oder
Raucherentwöhnung. Anhand dieser Kenntnisse können unter anderem auch besonders
gefährdete Personengruppen identifiziert werden und einer Untersuchung zugeführt werden.
Hier ist das Ziel, den Tumor schon zu bekämpfen, bevor er sich zu Krebs entwickelt.
Krebs wird in der Onkologie mit verschiedenen Methoden behandelt.
Zu einem gibt es die chirurgische Tumorentfernung, hier wird mit einem operativen Eingriff
der bösartige Tumor entfernt.
Bei der Strahlentherapie wird das betroffen Gewebe mit
ionisierenden Strahlen behandelt.
Die bekannteste aller Methoden ist die Chemotherapie mit Zytostatika,
welche den Krebs vernichten sollen.
Seit Kurzem gibt es eine alternative
Medikamententherapie, bei der auf neu erforschte Wirkstoffe gesetzt wird.