Tumor, Krebs und Onkologie
Am 1. April 2005
wurde das Interdisziplinäre Tumorzentrum in das
Südwestdeutsche Tumorzentrum - Comprehensive Cancer Center Tübingen
überführt.
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Krebs
Auslöser und Therapie
Krebsauslöser gibt es viele. Besonders empfindlich sind Zellen während der Zellteilung,
daher sind Organe mit Zellen, die sich schnell teilen, besonders anfällig.
Die gefährlichsten Krebserreger sind demnach:
- Chemische Noxen,
- Mutagene Chemikalien, wie Kohlenwasserstoff, Benzol, Chrom-Verbindungen und Nitrosamine
- Physikalische Noxen,
- wie ionisierende Strahlung (ultraviolettes Licht), Röntgen- oder Gammastrahlung.
- Das Krebsrisiko durch diese Auslöser ist besonders bei Frauen und jungen Menschen hoch.
- Bei Männern ist das Risiko der Krebserkrankung bedeutend geringer.
- Onkoviren,
- sie machen etwa 17 Prozent aller Krebsfälle aus. Zu den bekanntesten gehören verschiedene DNA-Viren,
- wie das Hepatitis B-Virus (HBV) und das HPV.
- Übergewicht, erhöht ebenfalls laut der Million Women Study das Risiko einer Krebserkrankung, laut der Studie lassen sich 5 Prozent aller Erkrankten auf Übergewicht zurückführen.
Hier sind die häufigsten Faktoren, die bei einer Erkrankung zu Todesfällen führten, in Prozent aufgelistet:
- Nahrung 35 Prozent
- Tabak 30 Prozent
- Infektionen 10 Prozent
- Sexualverhalten 7 Prozent
- Arbeitsplatz 4 Prozent
- Alkohol 3 Prozent
Behandlungsmöglichkeiten gibt es viele verschiedene, welche in fünf Übergruppen gegliedert sind. Die Resektion ist eine operative Entfernung des Tumors und umliegenden Lymphknoten. Bei der Strahlentherapie werden radioaktive Strahlen verwendet um den Tumor zu vernichten. Ebenso gibt es eine Medikamentenbehandlung, die bekannteste dieser Art ist die sogenannte Chemotherapie, hier wird die Vermehrung der Krebszellen mit Zytostatika verhindert bzw. gestoppt. Die palliativmedzinische Behandlung beschäftigt sich ausschließlich mit der Förderung der Lebensqualität, zum Beispiel durch Linderung der Schmerzen mithilfe von Medikamenten. Nicht zu vergessen ist die Alternativbehandlung. Zu dieser gehören beispielsweise die Mistel-Therapie oder die Verwendung von Amygdalin. Beide sind sehr umstritten. Fakt ist, dass viele Zytostatika ursprünglich in Pflanzen gefunden wurden. Wenn sie mehr über Krebs erfahren möchten, finden sie im Impressum einen Link zur Textquelle